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Fehltage vermeiden

Obwohl oft ĂŒber Überlastung am Arbeitsplatz und allgemeiner Burn-out PrĂ€vention gesprochen wurde, sah sich die FĂŒhrungskraft Frau T. mit steigenden ungeplanten Fehltagen in ihrer Abteilung konfrontiert. Diese beliefen sich laut Management auf ca. 30.000 Euro jĂ€hrlich und waren mit dem Budget von Frau T. nicht vereinbar. Wartende Kunden, unkomfortable Situationen und Einarbeitungszeit von „Springern“ ließen die QualitĂ€tsstandards der Entwicklungsabteilung sinken.

Sie wurde dazu angehalten, etwas dagegen zu unternehmen und fĂŒr einen reibungsloseren Betriebsablauf zu sorgen.

Unternehmenskultur als unterschÀtzter Faktor bei Fehltagen

Frau eklaert

Die Vorgesetzte hatte WiedereingliederungsgesprĂ€che gefĂŒhrt und einen externen Workshop mit dem Thema „Überlastung umgehen“ mit dem Team besucht. Der gewĂŒnschte langfristigen Effekt konnte damit nicht erzielt werden.

In dieser Phase begann die Zusammenarbeit mit der Best Boss Unternehmensberatung. Als stille Beobachterin fand ich einen Platz in der Abteilung, die nahezu vollstĂ€ndig im GroßraumbĂŒro arbeitete. Mit der FĂŒhrungskraft ging ich die Statistik der Fehltage durch. Mitarbeiter fehlten oft an einzelnen Tagen und seltener mehrere Wochen am StĂŒck.
Durch gezielte Fragen und EinfĂŒhlungsvermögen war es möglich, einen Eindruck der Belastungsempfindung der BeschĂ€ftigten zu bekommen.

Schnell stellte sich heraus, dass sich viele Mitarbeitende ihre Arbeit fachlich und zeitlich gewachsen sahen, aber sich dennoch nicht bei der Arbeit wohlfĂŒhlten.
Es herrschte die verbreitete Meinung, Mitarbeiter wĂŒrden zu wenig bei Entscheidungen berĂŒcksichtigt werden. Lange Check-Loops und durch die FĂŒhrungskraft nicht angenommenes Feedback entmutigten die Mitarbeitenden, mit Engagement zu arbeiten. Auch wurden GeschĂ€ftsentscheidungen intransparent gehalten.

Dadurch entstand das GefĂŒhl der Wirkungslosigkeit innerhalb der Abteilung trotz engagierter Arbeit.

Unternehmenskultur aktiv beeinflussen

Seminar Weiterbildung Personen im Raum

Mit dieser Erkenntnis wurde das Thema Unternehmenswerte und -Kultur behandelt. WertschĂ€tzung und Offenheit fĂŒr Feedback und Innovation stellten dabei das Zentrum dar. Transparentere Kommunikation innerhalb des mittelstĂ€ndischen Unternehmens war bereits ein Thema, welches ein Arbeitskreis des Managements bearbeitete. Das konnte der Belegschaft mitgeteilt werden und sorgte fĂŒr positive Gesinnung.

In mehreren Sessions konnte Frau T. ihren FĂŒhrungsstil justieren und diesen stĂ€rker mit den Unternehmenswerten vereinbaren. Die BeschĂ€ftigten teilten mithilfe von Fragebögen und offene Feedbackrunden ihre Wahrnehmung und VerbesserungsvorschlĂ€ge mit und so gestaltete sich ein von beiden Seiten gewollter Wandel.

Dass Mitarbeitende und FĂŒhrungskrĂ€fte das sensible Thema der Fehltage nicht offen ansprechen wollte, war die grĂ¶ĂŸte Herausforderung in unserer Zusammenarbeit. Dabei ging es nicht um die GrĂŒnde der einzelnen Mitarbeitenden, um von der Arbeit fernzubleiben. Es ging vielmehr um prĂ€ventive Maßnahmen, um Gesundheit und Wohlbefinden zu stĂ€rken. DafĂŒr musste vorerst Bewusstsein geschaffen werden.

Ergebnisse sind messbar

Mit dieser Erkenntnis konnten in einem Jahr die Fehltage um 41 % innerhalb der Abteilung reduziert werden. Ich begleite die Organisation noch heute in verschiedenen Abteilungen und sorge fĂŒr jĂ€hrliche Ersparnisse im mittleren 5-stelligen Bereich. Hinzu kommen ein gleitender Betriebsablauf und zufriedene Kunden, die mit hoher QualitĂ€t und konstanten Ansprechpartnern rechnen können.

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